Fruehschoppen 2012

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„Gute Arbeit für den Breitensport“ - Stephan Weil besucht Landesturnschule in Melle

Treffen In Melle

v.l.: Siegfried Göhner (SPD Melle), Ulla Großkurt (SPD Landtagsabgeordnete), Marcus Trienen (Landesturnschule Melle), Stefan Weil (SPD-Spitzenkandidat), Heiner Bartling (NTB-Präsident), Jutta Dettmann (SPD Melle), Timo Natemeyer (SPD- Lantagskandidat), Gerd Garbers (NTB-Landesgeschäftsführer) (Foto: Landesturnschule Melle)

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Foto: Landesturnschule Melle

Von dem umfangreichen Tätigkeitsfeld des Niedersächsischen Turnerbundes (NTB) konnte sich Niedersachsens SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil jetzt ein Bild machen. Die Landesturnschule in Melle war Ziel seines Besuchs. Weil, der vom örtlichen Landtagskandidaten Timo Natemeyer begleitet wurde, zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Einrichtung und des Verbands....


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Zwei Tage war Stephan Weil in der Region Osnabrück unterwegs. Die verschiedensten Themenfelder – von der Konversion alter Kasernenflächen bis zur Energiewende – kamen zur Sprache. In Melle standen der Sport und die Ehrenamtlichkeit im Mittelpunkt. Die Landesturnschule Melle ist die zentrale Ausbildungsstätte des NTB. Jährlich werden rund 4.000 Lehrgangsteilnehmer an 11.000 Betreuungstagen im Rahmen von Lehrgängen, Seminaren und Tagungen geschult.

Im Gespräch mit dem NTB-Präsidenten Heiner Bartling, Landesgeschäftsführer Gerd Garbers und dem Leiter der Landesturnschule Marcus Trienen wurde deutlich, dass der Verband mit seinen rund 755.000 Mitgliedern, 40.000 Übungsleitern und ehrenamtlichen Entscheidungsträger in rund 2.800 Vereinen und 46 Turnkreisen viel für den Breitensport tut. Ein besonderes Highlight steht in diesem Jahr an: Die Stadt Osnabrück wird vom 20. bis 24. Juli Gastgeber des 15. Niedersächsischen Landesturnfestes sein.

 

Jahreshauptversammlung am 16.02.2012

Geschlossenheit bei der SPD in Melle-Mitte

Die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Melle-Mitte im „Streifzug“ stand ganz im Zeichen von Vorstands- und Delegiertenwahlen. Daß für die Vorstandsmitglieder Wiederwahl beantragt wurde, schlug sich auch in den Wahlergebnissen nieder. Sämtliche Vorstandspositionen wurden einstimmig und ohne Gegenkandidaten besetzt. Jutta Dettmann wurde als Vorsitzende ebenso bestätigt wie ihr Stellvertreter Uwe Plaß und Kassierer Thorsten Thiemann. Als Schriftführer fungiert Elmar Gruczyk, Stellvertreter ist Günther Plaß.
Neben den Wahlen bildete die Ehrung langjähriger Parteimitglieder einen Höhepunkt der Versammlung. Die Übergabe der Urkunden wurde von Jutta Dettmann gemeinsam mit dem SPD-Kreisvorsitzenden und stellv. Landrat Werner Lager vorgenommen.
Für 40jährige SPD-Mitgliedschaft wurden geehrt: Henning Babucke, Heinrich Grottendieck, Hella Hinze, Friedrich Huntebrinker, Aenne Kunze, Erwin Leeker, Erhard Poggemeier, Margret Poggemeier, Hiltrud Schreen, Lina Voss, Hartmut Wippermann.
Für 25jährige SPD-Mitgliedschaft wurden geehrt: Ursula Hunting, Jörg Mäscher, Joachim Uttinger.
Jutta Dettmann erhielt eine Urkunde für 10jährige Parteizugehörigkeit.

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Damit der Verkehr rund läuft

Annegret Mielke Altes Bild

Annegret Mielke

Für eine zweckmäßige und sinnvolle Investition setzt sich die SPD in Melle Mitte ein: Eine Kreisellösung im Kreuzungsbereich Breslauer Straße, Engelgarten und Regenwalder Straße.

Schon viele Jahre lang gibt es Überlegungen aus dem Kreuzungsbereich eine Kreisellösung zu entwickeln, da sich der zur Verfügung stehende Verkehrsraum förmlich dazu anbietet; denn die Kreuzung zählt zu den stark befahrenen Knotenpunkten der Stadt.Vier Straßen treffen hier aufeinander, drei davon sind mit einer sehr hohen Verkehrsdichte belastet. Ampelanlagen sorgen zur Zeit noch für einen geregelten Auto-, Rad- und Fußgängerfluss, der je nach Verkehrsdichte zu mehr oder weniger langen Stauschlangen führt. Immer wieder kommt es aber zu einem verkehrswidrigen Verhalten, da einerseits der Autoverkehr in die Regenwalder Straße nur von einer Stelle erfolgen darf und auch der abfließende Verkehr von dort nicht ungehindert in alle Richtungen möglich ist.



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Neuen Auftrieb erhält jetzt das Vorhaben der SPD durch eine Unterschriftenaktion von Meller Bürgern, die sich für eine baldige Umgestaltung der Kreuzung einsetzen. Ausgehend von dem bürgerlichen Engagement der Anlieger im Kreuzungsbereich und in der Regenwalder Straße sieht die SPD sich bestärkt in ihrem Vorhaben. Auch wenn bei der Umgestaltung dieser Kreuzung weder landes- noch kreiseigene Gelder zur Mitfinanzierung herangezogen werden können, ist es für die SPD nicht ausgeschlossen, dass ein Kreisel hier gebaut wird. Durch die Umgestaltung des Knotenpunktes wird es zu weniger Behinderung beim ein- und ausfahrenden Autoverkehr in die Meller Innenstadt kommen. Außerdem trägt die Maßnahme zur Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger bei. Und letztendlich hat ein umständliches und langes Anfahren über einen beruhigten Siedlungsbereich in die Regenwalder Straße hinein, endlich ein Ende.


Annegret Mielke

 

Ehrenamt nachhaltig stärken

Erich Walkenhorst

Erich Walkenhorst

Löschen, Retten, Bergen, Sichern – all diese Aufgaben verrichten ca. 580 Feuerwehrkameradinnen und –kameraden in der Stadt Melle. Organisiert in 16 Ortsfeuerwehren. Und alles ehrenamtlich und unentgeltlich. Jederzeit, Tag und Nacht bereit, den Menschen in Melle zu helfen.
Der Dank für diese Arbeit kann gar nicht groß genug ausfallen.
Um diese großartige Arbeit auch weiterhin und nachhaltig zu stützen, sind nach meinem Dafürhalten einige Maßnahmen erforderlich.

 



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1. Entlastung der Arbeitgeber bei der Gewerbesteuer

Für jedes beschäftige Feuerwehrmitglied erhält ein Arbeitgeber eine Entlastung bei der Zahlung der Gewerbesteuer. Aus dem Landtag in Hannover wird berichtet, dass dort über ein Ordnungsgeld für Arbeitgeber nachgedacht wird, sollte ein Feuerwehrmitglied nicht im Betrieb freigestellt werden. Dieses Ansinnen halte ich für einen Weg in die falsche Richtung, birgt er doch die Gefahr, dass Mitglieder einer freiwilligen Feuerwehr erst gar nicht eingestellt werden.

2. Aufbau einer Feuerwehrrente

Etliche Kommunen machen es bereits vor: Für jedes Feuerwehrmitglied wird monatlich ein Betrag in einen Rentenfond eingezahlt. So wird das Ehrenamt Feuerwehr durch eine zusätzliche Altersvorsoge nachhaltig gefördert. Natürlich können das für die Stadt Melle keine Unsummen sein, aber etwas sollte uns die Mitgliedschaft in der Feuerwehr schon wert sein.
Sicherlich gibt es in der einen oder anderen Kommune auch Freifahrtscheine für die U_Bahn – aber die müssten wir in Melle ja erst bauen.

Die oben beschriebenen Maßnahmen könnte auch die Gefahr von Nachwuchssorgen in der Feuerwehr deutlich mindern.
Sicherlich kosten die beiden Maßnahmen Geld. Aber Skeptiker mögen sich einmal ausrechnen, was eine hauptamtliche Wache kosten würde.
Abgesehen davon kämen wir bei der Fläche von Melle mit einer Wache gar nicht aus.

Also: packen wir es an, und zeigen unserer Feuerwehr wirklich unsere Wertschätzung.

 

Vielfältiges Schulsystem bietet beste Voraussetzungen

Annegret Mielke Kf

Annegret Mielke

Ein gutes Bildungsangebot ist das A und O für die Zukunft unserer Gesellschaft. Diese Aussage ist sicher nicht zu widerlegen. Schnell stellt sich dann aber doch die Frage: „Was ist ein gutes Bildungssystem?“ SPD Schulpolitik hat sich immer dadurch ausgezeichnet, dass sie ein möglichst langes gemeinsames Lernen für alle Kinder fordert. Dadurch wird eine frühe soziale Auslese durch das Bildungssystem und die Abhängigkeit des Bildungserfolges vom sozialen Hintergrund der Kinder überwunden. Gegner dieser Denkweise halten hingegen eine möglichst frühe Trennung der Kinder, in sogenannten gegliederten Systemen, für unabdingbar und die Voraussetzung für einen erfolgreichen Bildungsabschluss.
Diese Diskussionen über den einzig wahren Weg brauchen wir hier in Melle jetzt nicht mehr zu führen! 



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2010 hat der Rat dieser Stadt eine neue Schulstruktur beschlossen. Ein breites Angebot von Einrichtungen steht vor allem den Kindern aus Melle-Mitte in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Das Gymnasium, die neue integrierte Gesamtschule und eine Oberschule für Haupt- und Realschüler kann nach dem Ende der Grundschulzeit gewählt werden. Durch die Schulstrukturreform, die die SPD maßgebend geführt hat, muss endlich auch der freie Elternwille nach gewünschten Schulstandorten in der gesamten Stadt akzeptiert werden. Rahmenbedingungen, wie die Lehrerversorgung bzw. die Klassenstärke in den einzelnen Schulen kann hier vor Ort von der SPD nicht beeinflusst werden, denn sie liegt ganz alleine in der Verantwortung des Kultusministers des Landes Niedersachsen. Was sich hier vor Ort in den nächsten Jahren jedoch beeinflussen lässt und ganz sicher verstärkt einstellen wird, ist ein Werben um die besten Schüler. Schon im ersten Jahr ist der Run auf die Gesamtschule größer als die Nachfrage des Gymnasiums. Auch bei den drei Oberschulen der Gesamtstadt zeigt sich, dass nur Kreativität und viel Engagement der Schulleitung zu guten Nachfragewerten führt.
Die zurückgehenden Schülerzahlen, die in den kommenden Jahren auch in Melle zu erwarten sind, können aber das breite Schulangebot in Melle-Mitte nicht gefährden. Wir sind also gut gerüstet für die Zukunft und bieten mit unserem vielfältigen Schulsystem die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildung aller Kinder in dieser Stadt. Bei so viel Konkurrenz ist es wünschenswert und vielleicht auch denkbar, dass Melle einmal in die positiven Schlagzeilen der Presse gerät, wie soeben die Lichtenberg Gesamtschule in Göttingen. Sie ist mit dem Deutschen Schulpreis der Robert Bosch Stiftung für die beste Schule 2011 geehrt worden. Welch Ironie des Schicksals, dass gerade diese Auszeichnung am 10. Juni in Berlin von Bundespräsident Wulff überreicht wurde, der noch während seiner Zeit als amtierender Ministerpräsident von Niedersachsen das System der Gesamtschulen immer nur abgelehnt hat.

 

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